Zeitlos

Rückblickend…
hatte ich einen wunderbaren letzten Arbeitstag. Bianca, zum Glück warst du nicht da. Das wäre eine schöne Heulerei geworden. Das machen wir hübsch ganz privat und reichen uns gegenseitig Taschentücher an. Meine engsten Kolleginnen und ich konnten uns auf spätere Treffen vertrösten, so dass es auch hier nicht zum Äußersten kam. Darüber hinaus habe ich mich über alle liebevollen Wünsche und energischen Aufforderungen, etwas von mir hören zu lassen, sehr gefreut. Auf dem Heimweg überwog Erleichterung und Vorfreude. Leider kann mein Auto immer noch nicht hüpfen. Es hätte aber eigentlich gemusst. HappyHappy, sag ich da nur!!!

Aktuell…
hat es genau vier Urlaubstage und ein Wochenende gebraucht, damit ich mich das erste Mal frage, welchen Wochentag wir heute haben?! Und ich befürchte das wird nicht besser. Das Tagesdatum nicht immer auf dem Schirm zu haben ist eine Sache, aber diese Art von Alltagsabstand erreiche ich sonst nur nach Minimum zwei Wochen wohnortsfernem Urlaub. Zu welcher Art Tiefenentspannung soll das denn am Ende führen?! Aber es war auch wirklich nett bisher. Mit dem nicht-arbeiten-gehen und so. Statt dessen: überraschend viel Schlaf nachholen, Kinderspass mit Thea veranstalten, Visaanträge ausfüllen und im provisorisch eingerichteten indischen Konsulat abgeben- ich ahne, dass das ein Vorgeschmack auf Indien war- und gefühlte tausend private Termine koordinieren und wahrnehmen (schwierig ohne Zeitgefühl).
All das machen, wofür die Arbeit keinen Platz gelassen hat.

Einen Teil der letzten 20 Tage verbringe ich in Hamburg. Mit ein bisschen Elternzeit. Muss ja erstmal nur bis Indien vorhalten, danach aber dann für ungefähr ein Jahr. Uiuiui…

Vorausschauend…
also wenn ich nächste Woche zurück bin im Westerwald, drängt nur noch mein Autoverkauf und ich kann schon fast anfangen mit packen.

Endlich, finde ich zumindest ein bisschen. Zuviel Vorfreude ist bestimmt ungesund.

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